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Rezept und Schritt für Schritt Anleitung für die besten saftigen weichen Zimtschnecken mit amerikanischem Frischkäsetopping. Einfaches Rezept für Zimtschnecken aus Hefeteig mit Trockenhefe oder Frischhefe. Große fluffige #Kanelbullar #Zimtschnecken #Hefe #Hefeteig #Cinnamonrolls #Frischkäsetopping #amerikanisch #einfach
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Die besten Zimtschnecken mit Frischkäsetopping

Zubereitungszeit 50 Minuten
Gehzeit 1 Stunde
Portionen 8

Zutaten

Für den Teig

  • 525 g Mehl Type 405 + etwas mehr zum Bestäuben
  • 65 g Zucker
  • 80 g sehr weiche Butter
  • 250 ml handwarme Milch 30 °C
  • 1 Würfel Frischhefe oder 2 Pck. Trockenhefe
  • 1 Eigelb

Für die Füllung

  • 75-100 g sehr weiche Butter
  • 100-120 g brauner Zucker
  • 1,5 EL Zimt

Für die Glasur

  • 100 g Puderzucker
  • 45 g weiche Butter
  • 70 g Frischkäse
  • 1 TL Vanilleextrakt

Anleitungen

Für den Teig

  • Milch lauwarm erhitzen (30 °C) und Hefe sowie Eigelb einrühren.
  • Alle anderen Zutaten in einer Rührschüssel vermischen, bevor Milchmischung zugegeben wird.
  • Den Hefeteig 4-5 min kneten, bis er samtig, weich und homogen ist, er darf nicht mehr kleben. Dieser Schritt ist sehr wichtig, damit die Zimtschnecken später schön fluffig werden.
  • Schüssel mit etwas Mehl bestäuben und den zu einer Kugel geformten Teig hineinlegen.
  • An einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen, bis der Umfang des Teiges sich verdoppelt hat, dauert etwa 1h (kann auch mal länger dauern, wenn die Hefe nicht mehr so frisch ist oder, es nicht warm genug ist)
  • Sobald der Teig gegangen ist, diesen auf eine Arbeitsfläche stürzen und mit dem Nudelholz ein Kreuz hineindrücken. Die Ecken je etwas nach außen ausrollen, sodass eine viereckige Form entsteht.
  • Gesamten Teig nun zu einem 45x30 cm großen Rechteck gleichmäßig ausrollen, dabei die Oberfläche und Unterseite immer mal wieder mit etwas Mehl bestäuben.

Für die Füllung

  • Butter zwischen den sauberen Händen zerkneten und vorsichtig nicht zu dick den Teig damit beschmieren. Ob ihr 75 g oder 100 g braucht hängt davon ab, wie groß ihr den Teig ausgerollt habt ;)
  • Jetzt gleichmäßig mit dem Zucker bestreuen, anschließend mit dem Zimt bestäuben (gerne ein Teesieb oder Puderzuckerstreuer zur Hilfe nehmen!
  • Nun von der langen Kante her möglichst eng aufrollen.
  • Die seitlichen Ränder der Rolle sparsam abschneiden und genau 8 Schnecken mittels eines geriffelten Messers und ohne viel Druck beim Schneiden abtrennen.
  • Die Schnecken auf ein Backblech geben und nochmal 15-20 min an einem warmen Ort gehen lassen, bis sie etwas aufgegangen sind.
  • Währenddessen den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen, dabei ein Ofenfestes Gefäß mit Wasser befüllt hineinstellen.
  • Die Zimtschnecken 20 min goldbraun backen, ggf. 5 min vor Ende der Backzeit mit etwas Alufolie abdecken, damit sie nicht zu dunkel werden.

Für das Frosting

  • Alle Zutaten zusammen luftig aufschlagen und auf die ausgekühlten Zimtschnecken auftragen. Alternativ kann das Topping auch auf die warmen Zimtschnecken gegeben werden, dann zerläuft es jedoch ein wenig.

Notizen

Tipps zum Rezept
  • Ihr könnt auch weniger Hefe (z.B. 1/2 Würfel) verwenden, dann verlängert sich die Gehzeit, aber der Teig wird bekömmlicher
  • Zimtschnecken einfrieren: Die Zimtschnecken schmecken am nächsten Tag nicht mehr so gut wie frisch gemacht (wie so oft bei Hefeteig), bevor ihr sie über Nacht liegen lasst, friert die abgekühlten Zimtschnecken (ohne Glasur) luftdicht verpackt ein und legt sie mit Alufolie abgedeckt für 15 min in den auf 180 °C vorheizenden Ofen, wie frisch gemacht und super fürs Sonntagsfrühstück!
 
Tipps zur Gehzeit
  • Zum Abdecken des Hefeteiges ein Zewa nass machen, ausdrücken und über die Ränder der Schüssel spannen, bevor ein Küchenhandtuch darübergelegt wird, so trocknet der Teig nicht aus.
  • Der Teig weder bei zu kalten Temperaturen gehen, dort dauert es zu lange, noch bei zu warmen, da er sonst an der Oberfläche schneller aufgeht als in der Mitte. Pefekt sind etwa 25-30 °C Raumtemperatur ... z.B. bei geschlossener Ofentür einfach die Lampe anmachen.
  • Nicht die Zeitangabe der Gehzeit ist entscheidend, sondern, dass sich euer Teig verdoppelt! Wenn Hefe nicht mehr so frisch ist oder die Milch zu kalt/warm war, kann es auch mal länger dauern.